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  • Mythos Fledermaus

    Zwergfledermäuse im Nistkasten

    Die nächtliche Lebensweise, ihr lautloser Flug und ihr lange Zeit unbekannter Orientierungssinn, haben den Fledermäusen dem Ruf des "Geheimnisvollen" eingebracht. Der Mensch ging bereits früh dazu über, den Tieren magische Kräfte zuzuschreiben. Kaum eine Tierart wurde so stark verfolgt wie die Fledermäuse. Immer noch hält sich das Gerücht, dass Fledermäuse den Frauen in die Haare fliegen. Auch heute noch ist mancher alter Aberglaube nicht ausgestorben. Leider fürchten oder ekeln sich auch heute noch viele Menschen vor ihnen. Vollkommen grundlos, denn wer die Tiere einmal aus der Nähe gesehen hat, wird zugeben, dass Fledermäuse recht niedlich aussehen. Foto: NABU/Rüdiger Weis
    In China gilt die Fledermaus sogar als Glücksbringer. Dort bedeutet das Wort "fu" Glück und Fledermaus zugleich.

    Fledermäuse in der Rhön

    In der Rhön sind 12 Arten als Überwinterungsgäste sicher nachgewiesen:

    Mopsfledermaus, Nordfledermaus, Breitflügelfledermaus, Wasserfledermaus, Kleine Bartfledermaus, Große Bartfledermaus, Fransenfledermaus, Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Graues und Braunes Langohr.

    Es ist aber bekannt, dass weitere vier Arten, wie z.B. der Große Abendsegler die Rhön im Sommer aufsuchen. Für diese Fledermäuse ist die Rhön als Überwinterungsgebiet klimatisch eher ungeeignet. Große Bedeutung für den Bestand der Fledermäuse haben vor allem die Winterquartiere wie Beispielsweise der Milseburgtunnel und die zahlreichen alten Felsenkeller. Genauso wichtig ist die Strukturvielfalt der Jagdhabitate. Gerade in den naturnahen Kernzonen des Biosphärenreservates konnten besonders seltene Arten wie die Mopsfledermaus nachgewiesen werden. Eine Hauptaufgabe wird in den nächsten Jahren im Schutz der Lebensräume bestehen und neue Quartiere zu schaffen. Vielleicht auch bei Ihnen im oder am Haus, den wer weiss vielleicht habe Sie ja schon einen freundlichen Untermieter und wissen es nicht. 

    (Text: Alexander Weiß, Stefan Zaenker und Martin Kremer)


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