NABU-Gruppe Petersberg

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  • Eine Natur Exkursion mit Kindern und Eltern vom Wassersportverein Marbach

     

    Der Natur auf der Spur rund um den Haunestausee,
     
    so war das Motto der Exkursion der NABU Gruppe Petersberg, die wir für die Mitglieder des
    Wassersportvereines Marbach organisiert haben. Den Wunsch von Herrn Mihm (WSV Marbach) auch den Kindern und Jugendlichen des Vereines die Natur rund um den See näher zu bringen wurde durch Herrn Herbert Schmitt (1.Vorsitzender NABU Petersberg) gerne nachgekommen.
    so eine Exkursion mit dem NABU Petersberg ist schönUm 9.00 Uhr trafen wir uns am Bootshaus des Wassersportvereines Marbach und nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Mihm konnten die insgesamt neun Mitglieder des Wassersportvereines Marbach vom den NABU Mitgliedern Wolfgang Rieser und Martin Neugebauer aus Steinau schon vieles zur Flora und Fauna des Naturschutzgebiet-Haunesee erfahren.
     Besonders die Kinder konnte Wolfgang Rieser mit unserem Spektiv begeistern, und so waren die Haubentaucher auf dem See auf einmal „zum Anfassen“ nahe.
    Interessant war es auch bei der Graureiher Kolonie, denn dort waren noch junge Reiher zu beobachten, welche die Eltern schon beim Anflug lautstark begrüßten und anschließend gefüttert wurden.
     Aber nicht nur die Vogelwelt war Thema dieses Rundganges, sondern auch die Pflanzen und Insektenwelt.
    So kam uns der süßliche Duft des „Echten Mädesüß“ entgegen und an einem aufgeschüttetem Reisighaufen konnte Wolfgang Rieser erklären wie wichtig dieser Lebensraum z.B. für Eidechsen, Insekten oder auch den Zaunkönig als Brutrevier ist.
    Im weiteren Verlauf wurde auch auf die oft viel zu frühe Mahd auf unseren Wiesen eingegangen, doch man konnte auf angrenzenden nicht gemähten Wiesen auch positive Beispiele aufzeigen.
    Ein außergewöhnliches Beispiel für eine Symbiose in unseren Breiten ist ein Falter, der „Wiesenknopf-Ameisenbläuling,“ der als Nahrungspflanze für die Jungraupen den „Großen Wiesenknopf“ braucht und die nach der Häutung die Pflanzen verlässt und sich im Boden in den Nestern von Wirtsameisen zur Puppe entwickelt.
     
    Aber auch die Reptilienwelt kam nicht zu kurz, so konnten wir eine ausgewachsene Blindschleiche und kleine Kröten sowie die Raupen des Landkärtchens in ihrem Lebensraum den Brenneseln beobachten.
    Als Besonderheit, dass der derzeit langen Trockenheit zuzuschreiben ist, war ein Handballgroßes Wespennest, dass sehr ungewöhnlich, mitten in die Brenneseln gebaut wurde.
    Als Besonderheit konnten wir noch in einem Nistkasten Siebenschläfer beobachten.
     
    Über die Staumauer sind wir dann wieder Richtung Bootshaus gelaufen und Wolfgang Rieser hat noch eine Geschichte zum Wiesenklee erzählt und sich über die sehr motivierten und mit Fachwissen glänzenden Kinder gefreut.
    Zum Abschluss bedankte sich Herr Mihm noch bei den NABU Mitglieder Wolfgang Rieser und Martin Neugebauer für die sehr ausführliche Führung und wünschte einen guten Nachhauseweg.
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    Martin Neugebauer
     

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